Der Eisbär ist ein Einzelgänger. Er ist ein faszinierendes Ergebnis der Schöpfung. Das Fell des Eisbären ist der beste Schutz gegen Kälte in der Arktis. Die äußeren Haare des Fells sind innen hohl. Früher glaubte man die Haare seien Lichtleiter, die die Sonnenenergie einfingen und dann über die Haut den Eisbären mit Wärme versorgen. Heute weiß man, daß die Haare schlechte Lichtleiter sind, sie sorgen lediglich für die Wärmeisolation und geben dem Eisbären beim Schwimmen Auftrieb. Bei der Robbenjagd beschleunigt der Bär mit seinem großen Gewicht ein Tempo bis zu 45 km/h. Zur Abkühlung hilft da immer ein Sprung in das kalte Wasser, oder er bringt seine erhöhte Körpgertemperatur wieder zum Sinken durch Langsamkeit. Das heißt er trottet mit einer Geschwindigkeit von 5-6 kmh dahin. Der Grund warum Eisbären auf dem Eis nie ausrutschen ist, die Haftfähigkeit seine dichtbehaarten Fußsohlen. Dadurch ist er jedem Winterreifen haushoch überlegen. Die weiblichen Eisbären ziehen ihren Nachwuchs alleine auf. Sie lernen von der Mutter alles , das anpirschen, attackieren, weglaufen und das Krafttraining. Die Eisbärenjungen kommen mit einem Gewicht von ca 600gr. Zur Welt und erreichen dank der fettreichen Milch der Mutter in zwei Monaten ein Gewicht von 15kg. Eisbären sind unberechenbare Tiere, sie zeigen weder Gestik noch Mimik. Eisbären haben einen exzellenten Geruchssinn. Sie können Robben in einem Umkreis von 50 km wittern. Eisbären sind schwer im Eis auszumachen. Man erkennt sie oft nur an ihrer schwarzen Eisbärschnauze. Die Tiere lernen deshalb schon früh, ihre verräterische Nase bei der Jagd abzudecken. Eisbären sind auch oft ausgezeichnete Schwimmer. Sie können ohne Unterbrechung bis zu 700 km zurücklegen. Das ist möglich durch die Schwimmhäute an ihren Vordertatzen. Auch tauchen ist für die Eisbären kein Problem. Dank ihrer verschließbaren Ohren- und Näsenlöcher tauchen sie fünf Meter ohne Probleme und das bis zu drei Minuten bis sie wieder an die Oberfläche müssen. Eisbären können auch bis zu zwei Meter hochspringen. Aber wozu springen sie hoch? Sie wittern unter dem Eis eine Robbe aber es gibt kein Loch im Eis. Der gewichtige Bär katapultiert seine kräftige Beinmuskeln in die Höhe und läßt sich dann auf das Eis fallen. Bricht das Eis, ist das das Ende der Robbe. Jeder Eisbär frisst im Jahr so ca. 60-70 Robben. Aber mit zunehmender Klimaerwärmung wird der Lebensraum des Eisbären immer mehr eingeschränkt. Dann kann man vielleicht diese majestätischen und schöne Tiere nur noch in den Zoos der Welt besichtigen.
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