Archiv für die Kategorie „vögel“
Im Alltag begleitet ein Blindenführhund den Menschen sicher durch das Leben. Alle Hindernisse umgeht der Hund auf der Straße oder bleibt bei Gefahr auch stehen. Selbst Laternen, Schlaglöcher und Pfützen erkennt ein guter Blindenhund. Er beherrscht mindestens 40 Hörzeichen die bei einen entsprechenden regelmäßigen Training bis 400 erweiterbar sind. Das ganz Besondere an einen Blindenführhund ist, der sogenannte intelligente Ungehorsam. Für den Menschen heißt das, der Hund verweigert in bestimmten Situationen selbstständig zum Schutz eines Menschen einen ausgesprochenen Befehl. Das Frühwarnsystem ist Teil des natürlichen Instinkts. Bei der Ausbildung gehört die Gefahrenerkennung zum Programm. Schon im Welpenalter wird entschieden, ob sich ein Hund für so eine Ausbildung eignet. Wichtige Kriterien sind, wesensfest, nervenstark, intelligent und friedfertig.
Wenn der Welpe den Eignungstest besteht, kommt er zu einer Familie bei der er aufwächst. Bevorzugte Rassen für einen Blindenführhund sind Schäferhunde, Riesenschnauzer, Golden Retriever, Labrador Retriever. Die Ausbildungsdauer ist ein Jahr und wird von der Krankenkasse übernommen.
Vogelliebhaber wissen es wohl am besten, der Turmfalke war 2007 Vogel des Jahres. Mit 35 cm größe und einer Flügelspannweite von 80 cm ist dieser Vogel ein stattliches Tier. Der Turmfalke ( Falco tinnunculus ) ist in Europa mit etwa 300000 Brutpaaren die wohl häufigste Falkenart. In Deutschland werden etwa 50000 geschätzt. Für den Vogel gibt es einen Mangel an Nistplätzen.
Die Anzahl der Tiere ist so in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Das liegt auch an Sanierungsmaßnahmen an vielen alten Gebäuden. Größere Greifvögel sind aber auch seine Feinde. Sie haben eine Lebenserwartung wie etwa ein Hund. Durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel und Insektenschutzmittel vergiften sich die Tiere auch oft an ihren Beutetieren.
Für Vogelfreunde lässt sich das Tier leicht abrichten und zähmen. Es wurde früher immer gesagt, es ist der Jagdvogel der kleinen Leute. Meist von einer Warte aus jagt der Falke Säugetiere wie Wühlmäuse, Nagetiere, aber auch Eidechsen, Frösche, Würmer und andere Vögel. Seine Nistplätze sind Nischen< an Gebäuden, Felswände, Baumhöhlen. Künstliche Nisthilfen nimmt er aber auch an. Turmfalken brüten 28 Tage und die Jungvögel sind nach rund 30 Tagen flügge. Für ihn ist zum Überleben eine naturverträgliche Landwirtschaft wichtig. Schutzmaßnahmen sind weiter notwendig. Im Volksmund hat der Turmfalke noch verschiedene Bezeichnungen: Rödelgeier, Stesser, Röthelweyhe, Turmsperber, Rüttelfalke











