Archiv für die Kategorie „Kleintiere“
Eine Ringelnatter im Garten soll ein Glücksbringer sein. Eigentlich kaum zu glauben. Wer hat nicht Angst vor Schlangen? In der Vergangenheit sagte man, Ringelnattern bringen kleine Kinder und schützen Vieh und Haus. Tatsache ist aber, dass gute ökologische Bedingungen sind wenn eine Ringelnatter im Garten zu finden ist. Zu erkennen sind die Schlangen an den halbmondförmigen gelben Flecken am Hinterkopf. Die bis etwa 120 cm langen Tiere sind hellgrau bis dunkelgrau. Der Lebensraum sind Seen, fließende Gewässer, Teiche sowie angrenzende Feuchtgebiete. Steinige sonnige Orte mit viel Beutetiere sind beliebt. Frösche, Eidechsen, Mäuse oder auch manchmal Jungvögel gehören zu den Beutetieren. Paarungszeit ist im April/Mai. Gut wärmende Orte sucht die Schlange zum ausbrüten. Ein idealer Ort kann auch ein Komposthaufen sein. Die Jungtiere schlüpfen nach etwa 30 Tagen. Von September bis April kann ein Komposthaufen auch zum Winterquartier werden. Die ungefährlichen Ringelnattern ergreifen bei einer Störung immer die Flucht. Wird eine Schlange festgehalten, sondert sie ein übelriechenden Duftstoff ab. Ist eine Flucht bei Gefahr nicht möglich, bläht sie sich auf um den Feind zu irritieren oder sie stellt sich auch tot. Leider wird der Lebensraum der Schlangen immer kleiner und die Tiere stehen unter strengen Schutz.
Hornissen sind ökologisch wertvoll. Die Hornisse gehört zur Gattung Wespen, und ist in Mitteleuropa das größte Insekt das Staaten bildet. Sie sind in der Natur unentbehrlich. Sie fressen Stechmücken und andere Insekten welche durch ihre massenhafte Vermehrung große Schäden in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft anrichten. Gäbe es keine Hornissen mehr, dann wäre die natürliche Schädlingsbekämpfung, die wichtigste Aufgabe der Hornissen unterbrochen.
Hat men ein Wespennest im Garten, hat man ergo auch weniger Mücken. Bei der Bekämpfung der Wespen wird nicht unterschieden ob man Wespen oder Hornisse bekämpft da man die Wespenarten nicht ausnahmslos unterscheiden kann. Und so kann es vorkommen, daß man die falsche Wespenart bekämpft. Die deutsche und gemeine Wespe baut ihre Nester unterirdisch. Diese Wespenart ist sehr lästig. Die Hornisse dagegen baut ihre Nester über der Erde und dies meist sichtbar. Diese Nester nicht zerstören, denn sie sind friedliche Wespen. Sie stören uns Menschen nicht z.B beim Grillen oder am Frühstückstisch. Stellen sie einer gemeinen Wespe eine alternative Nahrungsquelle zur Verfügung z.B ein Stück Fleisch, Wurst, etwas Obst oder ein zuckerhaltiges Getränk, dann haben sie ihre Ruhe. Vermeiden sollten sie ganz gleich ob Wespe oder Hornisse rasche Bewegungen. Das gilt besonders im Umkreis von 3-4 Meter von einer Wespe oder der Flugbahn entfernt. Wenn sie trotzdem gestochen werden, ist die ausgehende Gefahr vom Wespengift oder dem Gift der Hornisse weit weniger gefährlich als das Gift der Bienen. Gefährlich wird es jedoch, wenn man eine Wespe in den Mund bekommt oder man allergisch reagiert. Bei einer allergischen Reaktion muss man einen Arzt aufsuchen und man sollte für alle Fälle eine Notfallmedizin bei sich haben. Wenn sie ein Wespennest entfernen bedeutet das die Zerstörung des Nestes. Eine Umsiedlung eines Wespennestes sollte nur durch den Fachmann geschehen. Deshalb ist es unsinnig und gegen den Naturschutz wenn man die Wespen bekämpft. Sie dienen einem ökologischen Gleichgewicht. Auserdem dürfen Hornissennester nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörde umgesiedelt werden. Nähere Auskunft erhalten sie über Nabu Saar. Tel. Nr. 0681 93 61 90
Quellle Saarbrücker Zeitung
Die meisten Menschen werden von exotischen Tieren und Reptilien angezogen. Geckos und auch Schlangen finden zunehmend Liebhaber. Die beliebtesten Tiere sind aber die Schildkröten. Bei Interesse an der Haltung und Pflege dieser Tiere sollten Sie sich bei einen Fachhändler genau erkundigen. Mit entsprechenden Einfühlungsvermögen ist es für Tierliebhaber problemlos möglich diese hochinteressanten Tiere zu halten.
Etwa 300 Millionen Jahre bewohnen Reptilien schon unsere Erde. Bei der Haltung sollten Sie beachten, dass dies wechselwarme Tiere sind. Landschildkröten sollten im Freigehege gehalten werden und benötigen auch in der Nacht über 18° Celsius. Schildkröten benötigen ein Schlafhaus und selbstverständlich eine Wasserstelle zum Trinken. Gefahrenquellen von anderen Tieren sollten ausgeschlossen werden. Das Freigehege sollte ein schattiges Plätzchen, ein sonniges Plätzchen haben und Ausbruchsicher sein. Schildkröten sind auch gute Kletterer. Gemüsebeete und Salat ist bei den Tieren eine willkommene Futterquelle. Ein Gartenteich sollte bei Landschildkröten abgesichert sein und giftige Pflanzen nicht in der Nähe stehen. Für Wasserschildkröten sollte am Teichrand eine sanfte Böschung vorhanden sein. [ad#reptilien]Die Tiefe des Wassers sollte etwa der Breite der Tiere entsprechen.–> Es besteht sonst die Gefahr des Ertrinkens.
> Entsprechend der Schildkrötenart sollte die Wassertemperatur 20 bis 28°C betragen. Wärmestrahler eignen sich am besten für die Erwärmung des Wassers. Wegen Verletzungsgefahr sollte das Wasserbecken nicht mit Wurzeln und Pflanzen belegt werden. Jedes Tier benötigt mindestens 2 m² Freifläche. Für Landschildkröten ist eine einfache Kiste mit feuchten Torf oder Laub für die Winterruhe geeignet. Ein kleiner Platz im Keller ist bei acht bis 10°C gut geeignet. Nach dem aufwachen sollten die Tiere im Frühjahr in handwarmen Wasser gebadet werden. Dabei sollten Sie beachten, dass die Tiere in zu tiefen Wasser leicht ertrinken können.
Die Fledermaus, für viele wirken sie unheimlich, in der Natur haben sich die Säugetiere in Millionen Jahren
perfekt angepasst. Mit ihrer Flugkunst, der Echolotung und ihren sechsten Sinn eroberten sie
den Nachthimmel als wahre Meister. Über 1000 Arten dieser Säugetiere gibt es weltweit. Die
einzigartige Spezialisierung und das Ausweichen der Konkurrenz untereinander ist der Erfolg
dieser Tierart. Auf der kleinen Insel Gatunsees im Panamakanal leben über 70 verschiedene
Fledermausarten. Das Territorium hat gerade die Größe einer kleinen Nordseeinsel. In Deutschland gibt es nur 24 Fledermausarten. Es besteht sonst die Gefahr des Ertrinkens.
Tausende dieser Tiere teilen sich oft auf engsten Raum Rastplätze
und Nistplätze. Jede Art dieser Tiere hat eine eigene ökologische Nische. Jede Spezies hat sich
genau angepasst, wann sie schlafen wo und was sie fressen. [ad#kleintiere]Bestimmte Arten senden Schallsignale
aus um fliegende Insekten zu jagen, einige orten mit kurzen Schallimpulsen ihre Beute im Unterholz, andere schlürfen Nektar und Pollen aus Blüten. Eine weitere Art mietet sich zum Schlafen sogar in Nester von Termiten ein. Im Verhalten hat das natürlich auch Unterschiede für den
Körperbau. Eine Art hat Zehen wie Angelhaken, um Fische aus dem Wasser zu holen. Es gibt
auch Vegetarier mit einer stachligen Zunge, die Nektar und Pollen fressen. Je nach Jagdrevier
haben sie bestimmte Flügelformen. Tropischer Regenwald bietet dieser Artenvielfalt eine gute Lebensgrundlage, der Wald ist aber auch auf diese vielen Arten angewiesen. Fledermäuse verbreiten Samen und Pollen. Für Affen, Eulen, Raubvögel und sogar für Spinnen dienen sie als Nahrung. Im Ökosystem nimmt jede Art ihren Platz ein.
Bezaubernd, und mancher spricht von Superlative, die Schönheit der Natur. Millionen Monarchfalter stärken sich mit Mineralstoffe und brechen dann zur
beeindruckendsten Schmetterlingswanderung der Welt auf. Rund 4000 Kilometer fliegen sie über Nordamerika, um in Mexiko zu überwintern.
Sie sind leicht wie eine Feder, aber einfach treiben lassen sie sich nicht bei ihrer langen Wanderung. Gezielt fliegen sie von den Grossen Seen in
Nordamerika in ihr Winterquartier nach Zentralmexiko. Der Falter orientieren sich an der Sonne und am Magnetfeld der Erde. Der Impuls für diese
lange Reise ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Kein einziger Monarchfalter kehrt aber nach der Paarung nach Nordamerika zurück. In den Wäldern in Zentralmexiko überwintern sie kopfüberhängend. Nach der Paarung sterben sie auf halben Weg. Aus den Eiern schlüpfen Raupen und haben sich in wenigen Wochen zu neuen Monarchfaltern entwickelt. So ist der Kreislauf wieder geschlossen. Die Enkel erreichen so das Sommerlager. Der Monarchfalter ist nicht der einzige Wanderfalter. Forscher haben festgestellt, dass die
Gammaeule in nur einer Nacht bis über 300 Kilometer zurücklegen kann. Vom Wind getrieben erreichen sie Fluggeschwindigkeiten von über 50 Kilometer
pro Stunde. Die grauen auch in Deutschland beheimateten Falter sind kein passives Treibgut. Sie können auch Richtung und Geschwindigkeit
beeinflussen.
Eine weitere Sensation ist der südostasiatische Atlasspinner. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 30 cm ist er breiter, als mancher Singvogel.
Der madagassische Kometenfalter mit seinen leuchtenden zitronengelb, gilt als längster Falter der Welt. Seine einzigartigen Hinterflügelfortsätze
können bis zu 13 cm lang sein.
Wer gern umschwärmt wird, der sollte nach Johnsdorf in das Zittauer Gebirge fahren. Feuchte und warme Luft schlägt dem Besucher entgegen im Johnsdorfer Schmetterlingshaus. Hier gibt es Bildmotive ohne Ende. Etwa 250 Schmetterlinge in 35 verschiedenen Arten flattern durch die 500 Quadratmeter große Halle, die mit Grünpflanzen wie Palmen oder Bananenstauden und Wasserfällen einem Dschungel gleicht. Die Temperatur liegt zwischen 24 Grad und 28 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 80 Prozent. Die Schmetterlinge lieben diese Bedingungen. Schmuckstück ist der Atlasseidenspinner,[ad#kleintiere] der eine Flügelspannweite von bis zu 30 cm erreichen kann. Am besten lassen sich Schmetterlinge auf reifen Obst beobachten, welches an mehreren Stellen als Lockmittel ausgelegt ist. Wer sich in der Halle genauer umsieht kann noch mehr entdecken. Schmetterlingseier und Raupen aus den die Schmetterlinge entstehen. Es gehört schon etwas Glück dazu die Metamorphose der wundersamen Verwandlung zu beobachten. Der Geschäftsführer des Hauses kann nicht verstehen, dass manche in ihren Garten Raupen bekämpfen, die Schmetterlinge aber gern sehen. Das Eine ist eben nicht ohne das Andere zu haben. Infos erhalten Sie über www.schmetterlingshaus.info und www.johnsdorf.de Tel. 03584476420
Führungen ab 10 Personen sind bei vorheriger Anmeldung kostenlos.
Eintritt für Erwachsene 4 Euro
Ermäßigung 3 Euro
Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr im Winterhalbjahr bis 17.30 Uhr
Anreise mit der Bahn bis Zittau und mit der Bimmelbahn bis Johnsdorf-
Oder A4 über Bautzen-Ost






















