Archiv für die Kategorie „Kleintiere“
Hornissen sind ökologisch wertvoll. Die Hornisse gehört zur Gattung Wespen, und ist in Mitteleuropa das größte Insekt das Staaten bildet. Sie sind in der Natur unentbehrlich. Sie fressen Stechmücken und andere Insekten welche durch ihre massenhafte Vermehrung große Schäden in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft anrichten. Gäbe es keine Hornissen mehr, dann wäre die natürliche Schädlingsbekämpfung, die wichtigste Aufgabe der Hornissen unterbrochen.
Hat men ein Wespennest im Garten, hat man ergo auch weniger Mücken. Bei der Bekämpfung der Wespen wird nicht unterschieden ob man Wespen oder Hornisse bekämpft da man die Wespenarten nicht ausnahmslos unterscheiden kann. Und so kann es vorkommen, daß man die falsche Wespenart bekämpft. Die deutsche und gemeine Wespe baut ihre Nester unterirdisch. Diese Wespenart ist sehr lästig. Die Hornisse dagegen baut ihre Nester über der Erde und dies meist sichtbar. Diese Nester nicht zerstören, denn sie sind friedliche Wespen. Sie stören uns Menschen nicht z.B beim Grillen oder am Frühstückstisch. Stellen sie einer gemeinen Wespe eine alternative Nahrungsquelle zur Verfügung z.B ein Stück Fleisch, Wurst, etwas Obst oder ein zuckerhaltiges Getränk, dann haben sie ihre Ruhe. Vermeiden sollten sie ganz gleich ob Wespe oder Hornisse rasche Bewegungen. Das gilt besonders im Umkreis von 3-4 Meter von einer Wespe oder der Flugbahn entfernt. Wenn sie trotzdem gestochen werden, ist die ausgehende Gefahr vom Wespengift oder dem Gift der Hornisse weit weniger gefährlich als das Gift der Bienen. Gefährlich wird es jedoch, wenn man eine Wespe in den Mund bekommt oder man allergisch reagiert. Bei einer allergischen Reaktion muss man einen Arzt aufsuchen und man sollte für alle Fälle eine Notfallmedizin bei sich haben. Wenn sie ein Wespennest entfernen bedeutet das die Zerstörung des Nestes. Eine Umsiedlung eines Wespennestes sollte nur durch den Fachmann geschehen. Deshalb ist es unsinnig und gegen den Naturschutz wenn man die Wespen bekämpft. Sie dienen einem ökologischen Gleichgewicht. Auserdem dürfen Hornissennester nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörde umgesiedelt werden. Nähere Auskunft erhalten sie über Nabu Saar. Tel. Nr. 0681 93 61 90
Quellle Saarbrücker Zeitung
Die meisten Menschen werden von exotischen Tieren und Reptilien angezogen. Geckos und auch Schlangen finden zunehmend Liebhaber. Die beliebtesten Tiere sind aber die Schildkröten. Bei Interesse an der Haltung und Pflege dieser Tiere sollten Sie sich bei einen Fachhändler genau erkundigen. Mit entsprechenden Einfühlungsvermögen ist es für Tierliebhaber problemlos möglich diese hochinteressanten Tiere zu halten.
Etwa 300 Millionen Jahre bewohnen Reptilien schon unsere Erde. Bei der Haltung sollten Sie beachten, dass dies wechselwarme Tiere sind. Landschildkröten sollten im Freigehege gehalten werden und benötigen auch in der Nacht über 18° Celsius. Schildkröten benötigen ein Schlafhaus und selbstverständlich eine Wasserstelle zum Trinken. Gefahrenquellen von anderen Tieren sollten ausgeschlossen werden. Das Freigehege sollte ein schattiges Plätzchen, ein sonniges Plätzchen haben und Ausbruchsicher sein. Schildkröten sind auch gute Kletterer. Gemüsebeete und Salat ist bei den Tieren eine willkommene Futterquelle. Ein Gartenteich sollte bei Landschildkröten abgesichert sein und giftige Pflanzen nicht in der Nähe stehen. Für Wasserschildkröten sollte am Teichrand eine sanfte Böschung vorhanden sein. [ad#reptilien]Die Tiefe des Wassers sollte etwa der Breite der Tiere entsprechen.–> Es besteht sonst die Gefahr des Ertrinkens.
> Entsprechend der Schildkrötenart sollte die Wassertemperatur 20 bis 28°C betragen. Wärmestrahler eignen sich am besten für die Erwärmung des Wassers. Wegen Verletzungsgefahr sollte das Wasserbecken nicht mit Wurzeln und Pflanzen belegt werden. Jedes Tier benötigt mindestens 2 m² Freifläche. Für Landschildkröten ist eine einfache Kiste mit feuchten Torf oder Laub für die Winterruhe geeignet. Ein kleiner Platz im Keller ist bei acht bis 10°C gut geeignet. Nach dem aufwachen sollten die Tiere im Frühjahr in handwarmen Wasser gebadet werden. Dabei sollten Sie beachten, dass die Tiere in zu tiefen Wasser leicht ertrinken können.










