Archiv für die Kategorie „Fische“
Zur Fußballweltmeisterschaft wurden natürlich viel mehr Reisen nach Südafrika gebucht. Nach dem Spiel wird dann oft ein guter Wein getrunken. Wer kennt sie nicht, die Weine für Feinschmecker, Spätburgunder und Chardonnay vom Kap der guten Hoffnung. Die Weine aus Südafrika sind auch bei uns beliebt. Die Winzer plagen sich an der Kapregion weniger mit Reblaus und Mehltau. Die größte Feind sind hier Affen. Paviane naschen hier den besten Wein. So kommt es immer mehr zu Konflikten zwischen Mensch und Affen. Es ist auch kein Wunder. Der Lebensraum der Tiere wird immer kleiner. Waldbrände engen auch oft den Lebensraum der Tiere ein und es gibt kaum noch Rückzugsgebiete. Die Affen haben sich in der Ernährung umgestellt. Mit den einfachen Weinsorten geben sie sich nicht zufrieden. Sie wissen was Qualität ist. Für die Weinbauern sind die neuen Fressgewohnheiten ein ernsthafte Existenzbedrohung. Mit wenig Erfolg versuchen sich die Bauern zu wehren. Elektrozäune, Schlangenimitate und Trompeten kommen zum Einsatz. Die Affen sind aber schlauer. Sie überwinden alle Hindernisse. Wenn ausgepresste Trauben in der Sonne gären, laufen sogar betrunkene Tiere herum oder schlafen ihren Rausch in den Weinbergen aus. Eine Lösung kann hier nur sein, den Lebensraum der Tiere zurückzugeben.
Am Great-Barrier-Reef in Australien machten die Forscher sensationelle Entdeckungen. Neben den bereits bekannten Lebewesen haben sie viele neue Entdeckungen gemacht, wie unbekannte Korallenarten und andere Lebewesen wie Fadenwürmer, die KoralleDentronepthya, einen gestreiften Knallkrebs, eine Korallenkrabbe und einige Seeigeln um nur einiger zu nennen. Eine Überraschung war die Entdeckung eines Flohkrebses mit einem Hinterbein, welches wie eine Peitsche aussieht und dreimal so groß ist wie der Krebs selbst. Oder eine Quallenart die auf dem Rücken am Boden des Meeres lag, damit die Algen mit den Tentakeln der Qualle das Sonnenlicht tanken können. Sie fanden auch eine Art Assel, die sich von toten Fischen ernährt. Die Tiere fand man zur Überraschung der Forscher nicht etwa an einsamen Stränden, sondern man fand sie auch an viel besuchten Touristenstränden und Taucherparadiesen. So wurden ungefähr 150 neue weiche Korallenarten entdeckt, ebenso krabbenähnliche Schalentiere und eine neue Krebsart. Die Expedition wurde von den Forschern des australischen Meeresinstitutes durchgeführt und auf Grund der Vielfalt die sich am Meeresboden befindet fortgesetzt bis zum Jahre 2010. So bleibt zu hoffen, daß man noch viele neue Tierarten findet.
Quelle Saarbrücker Zeitung.
Es ist sicher: Haie haben auf dieser Welt ein Problem. Mit ihren Killerblick und wie sie in Filmen dargestellt werden, sind sie einfach Untiere. Die Wahrheit sieht aber doch etwas anders aus. Es soll wahrscheinlicher sein, vom Ehepartner ermordet zu werden, als von einen Hai angegriffen zu werden. Der Hai ist wunderschön, edel und hat vor nichts Angst. Über 40
Arten bevölkern die Gewässer der Bahamas. Tigerhaie, Stierhaie, Makohaie, Hammerhaie, Ammenhaie, Blauhaie, Zitronenhaie und Walhaie leben hier. Einige Arten unternehmen auch weitläufige Wanderungen. Die Mischung von Atlantikwasser und dem warmen Golfstrom lockt die Haie hierher. Eine kleine Lagune der Inselgruppe Bimini ist wie eine Kinderstube für Haie. Sie können heranwachsen und fressen ohne selbst gefressen zu werden. In der Öffentlichkeit ist es schwierig Geldmittel für die Haie zu fordern und für ihren Schutz zu werben. Auf South Bimini gibt es eine Forschungsstation für dies Tiere. Es werden Erkenntnisse gewonnen, wie Haie ihre Umwelt beeinflussen und was sie von der Umwelt brauchen. Zu viel Tourismus kann ihr Ende bedeuten. Der hohe ökologische Wert an der Spitze der Nahrungskette ist ein weiterer Grund für ihren Schutz. Sie halten Bestände anderer Fleischfresser stabil. So wird verhindert, dass algenfressende Fische, welche wiederum die Korallen gesund halten, zu sehr dezimiert werden. Die abnehmende Zahl von Haien unterbricht die Nahrungskette und führt zum Absterben ganzer Korallenriffe. Es ist schlimm, dass Haie fast in der ganzen Welt wegen
ihrer Flossen gejagt werden.
Ein neues Zertifikat will artgerechten Fang und Transport von tropischen Fischen sicher stellen. Clownfische faszinieren durch ihr buntes Kleid. Die tropischen Fische werden häufig nach Europa importiert. Doch die Fangmethoden sind umstritten. Nach dem Kinoerfolg „Findet Nemo“ sind die Fische immer mehr zum Verkaufsschlager geworden. Meist zum Schaden der Tiere, welche oft auf rabiate Weise gefangen werden.

Viele überstehen nicht einmal den Transport und die Riffe in der natürlichen Heimat nehmen ebenfalls Schaden. Fische werden mit Cyanid gefangen.Das Gift lähmt die Fische. So werden sie leichter eingesammelt. Viele Fische verstecken sich in den Korallen, welche dann oft mit Hämmern und Eisenstangen aufgebrochen werden. Ein Fangstopp wird trotzdem von Umwelt- und Artenschützern nicht ausgesprochen. Für die Fänger ist der Handel in den strukturschwachen Küstenregionen die Existenz. Ein völliges Importverbot würde in den tropischen Ländern zu einer Verarmung führen. Die Organisation Marine Aquarium Council (MAC) mit Haupsitz Hawai bringt alternativ den Fängern schonende Methoden bei. Bei einem Projekt auf den Philippinen ist die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit mit im Boot. Bei der MAC unterliegen Fänger, Groß- und Einzelhändler einer Kontrolle. Die Idee hinter MAC ist sehr gut, dabei ist aber immer noch für Betrug Tür und Tor geöffnet.
Quelle: Saarbrücker Zeitung






















